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Glossar

Nachfolgend ein paar interessante Fakten und Fiktionen über Cannabis, für alle die, die es noch nicht wussten!

Überdosis

Fakt ist, dass bis dato noch niemand an einer Überdosis Cannabis gestorben ist und es vor allem diesbezüglich bis heute nicht einen einzigen dokumentierten Fall gibt. Schätzungen zufolge müsste man zum Beispiel etwa die vierzig tausendfache Menge dessen rauchen, was durchschnittlich so bei „Usern“ von THC-haltigem Cannabis geraucht wird. Also 5.000 bis 50. 000 Gramm Gras innerhalb weniger Minuten. Wer solche Mengen kurzfristig inhalieren könnte, der würde dann wohl definitiv sein Leben riskieren. Im Vergleich zu der absolut legalen Droge Alkohol ist Cannabis in jedweder Darreichungsform eher als ungefährlich einzustufen. Denn jemand der dem Trinken nicht mächtig ist, könnte schon nach 15 bis 20 Kurzen tatsächlich sterben. In der Praxis sterben aktuell jährlich nur in Deutschland etwa 74. 000 Menschen an den Folgen von Tabak- und Alkoholkonsum. Eine viel zu hohe Todesrate im Verhältnis zur Legalität und den Steuern die durch den Verkauf dieser Produkte (Drogen) generiert werden.

Das Gehirn

Cannabis wirkt auf das Gehirn, genauer genommen, dass darin enthaltene THC (Tetrahydrocannabidiol) hingegen zum nicht psychoaktiven CBD (Cannabidiol). Die Auswirkungen und psychosomatischen Effekte wirken sich jedoch nicht auf die Entwicklung des Gehirns aus oder schädigen Dieses. Auch werden keine Gehirnzellen abgetötet. Ganz im Gegenteil! Denn man hat festgestellt, dass einige Konsumenten von Cannabis regelrechte „Kreativschübe“ und Bewusstseinserweiterungen durchlebten. Viele Kulturen haben Jahrtausende lang von diesen Erkenntnissen bezüglich der Cannabispflanze profitiert. Kunst und Musik wäre aus manch einer Sicht ohne Cannabis nie so fassettenreich geworden, wie sie sich heute darstellen. Fakt ist im Übrigen auch, dass Cannabis Platz für neue Ideen schafft, auch wenn Diese während des Konsums manchmal eher „blödsinnig“ und „uhrkomisch“ erscheinen.

Unser Gedächtnis

Wer Cannabis raucht oder generell konsumiert, der kann damit sein Kurzzeitgedächtnis tatsächlich kurzfristig negativ beeinflussen. Solange das THC wirkt, geht der ein oder andere Gedanke gerne mal flöten, wie man so schön sagt! Eher eine getrübte Erinnerung also. Was die Wahrnehmung angeht, so kann leider bei manchen Konsumenten ein ähnlicher Effekt auftreten. Bleibende Schäden oder Auswirkungen am Kurz- oder Langzeitgedächtnis sind jedoch nicht belegt worden und auch klinische Studien kamen diesbezüglich zu keinem negativen Ergebnis. Es gibt allerdings einige Konsumenten, die von sich selbst behaupten, dass der ständige Cannabiskonsum sie „blöde“ gemacht habe. Sich blöd kiffen kann also möglich sein, ist aber weder klinisch noch wissenschaftlich erwiesen. Man darf hier auch nicht vergessen, dass die Konsumenten, die Solches behaupten, mehrere Gramm Cannabis am Tag konsumieren.


Rezeptvergabe von medizinischem Cannabis in Deutschland

Herz-Kreislaufsystem

THC dockt an die Rezeptoren im zentralen Nervensystem an und kann den Puls oder den Blutdruck vorübergehend beeinträchtigen. Es gibt auch hierzu Studien, die allerdings keine dauerhaft anhaltenden Schäden in diesem Bereich bestätigen konnten. Der Rauch von Cannabis kann jedoch ungefiltert bei Vorerkrankungen problematisch werden und im Herz- Kreislaufsystem Stress verursachen. Die tatsächlichen Auswirkungen von Cannabisrauch sind aber ebenfalls nicht abschließend erforscht und wirklich bekannt. Menschen die an Vorerkrankungen wie zum Beispiel:

  • Koronare Arteriosklerose
  • Hypertonie
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Kardiomyopathie

leiden, sollten Cannabis wohl besser nicht rauchen. Die Möglichkeiten und Alternativen für einen verantwortungsbewussten und heilende Konsum sind jedoch sehr vielseitig.

Die Hormone

Es existiert der Mythos, dass Cannabisrauchen die Hoden schrumpfen lässt. Dies ist jedoch weder als falsch noch als richtig eingestuft und bewiesen. Männer, jedoch vor allem Frauen haben nach Cannabiskonsum oft eine gesteigerte Lust und ein erhöhtes sexuelles Verlangen beschrieben. Tabak und Alkohol hingegen können sehr wohl zu einem niedrigen Testosteronspiegel im Blut führen und die Libido erheblich beeinflussen.

Die Fruchtbarkeit

Der Rauch von Cannabis kann teilweise tatsächlich schädlich und unter Umständen sogar enorm Krebserregend sein. Man hat allerdings festgestellt, dass nicht das THC dafür verantwortlich ist, dass Chromosomen veränderd werden oder Zellen mutieren. Die auslösende Wirkung ist meist das Verbrennen von Stoffen, die dann toxische Wirkungen entwickeln. Sicherlich kennst auch du das Horror-Märchen, dass Cannabis unfruchtbar machen könne oder sich gar negativ auf den weiblichen Zyklus auswirke. Forschungen und klinische Studien konnten bereits sicher belegen, dass THC keine Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Mann und Frau hat.

Das Immunsystem

Die Auswirkungen auf das Immunsystem wurden bislang nur wirklich bei Mäusen getestet. Diese reagierten auf große THC-Schübe mit einer dämpfenden Wirkung auf die Immunabwehr der Leber. Diese Wirkungen waren jedoch nur temporal und nicht von Dauer. Auch beim Menschen konnte man bis heute noch nicht wirklich belegen, dass die Auswirkungen auf das Immunsystem negativ sein könnten. Einige andere klinische Studien belegten sogar, dass THC einen stimulierenden Effekt auf das Immunsystem habe und möglicherweise die Immunabwehr positive unterstützen könne.

Krebsrisiko

THC erhöht die Gefahr einer karzinogenen Veränderung definitiv nicht. Allerdings kann das Kohlenmonoxid im Cannabisrauch durchaus schädlich für Hals und Lunge sein. Dies gilt jedoch generell für das Rauchen von sämtlichen Stoffen und nicht nur speziell für das Rauchen von Cannabis. Es ist also nicht das THC oder Cannabis als solches, dass uns krank macht, sondern die Konsumform.

Die gefährliche Einstiegsdroge

Wir denken an Harry Anslinger, dem wir es zu verdanken haben, dass Cannabis bis heute als gefährliche Einstiegsdroge gilt. Zahlreiche Studien belegten jedoch bereits, dass Cannabis nicht zu der gleichen Klasse Psychopharmaka zählt, wie beispielsweise Kokain, Heroin oder Meth. Kaum ein Cannabiskonsument fühlt sich nach dem Konsum dazu bewegt, härtere psychisch berauschende „Drogen“ einzunehmen. Gerade von jungen Menschen wird meist die Kombination aus Tabak und Alkohol als Einstieg in die „Welt der illegalen Drogen“ benannt. Zudem ist der Konsum von sogenannten „harten Drogen“ sehr oft auf psychosomatische Probleme zurück zu führen. Viele Konsumenten beschreiben den Wunsch sich betäuben zu wollen, um weniger Leid und Angst in ihrem Leben zu verspüren.

Vorteile von Marihuana

Da sich die Studien und Forschungen auf diesem Gebiet sehr vielfältig entwickelt haben, können mittlerweile auch hierzulande Patienten Cannabis auf Rezept erhalten. Immerhin ist bewiesen, dass Cannabis beispielsweise die Symptome von MS, Spastik und Epilepsie lindern kann. Auch gegen Übelkeit während einer Chemotherapie wirkt so mancher Joint wahre Wunder und regt zudem noch den Appetit an. Bei diversen Krankheiten und verschiedenen Therapieansätzen wurden bereits vorteilhafte Eigenschaften des Cannabiskonsum festgestellt und nachgewiesen. Fakt ist, der Nutzen der Cannabispflanze steigt von Tag zu Tag und das Potenzial scheint noch immer nicht vollständig ausgeschöpft zu sein. In den USA und Canada entstehen derzeit immer mehr Ausgabestellen. Auch hier hofft man aktuell, noch mehr Menschen den Zugang zu medizinischem Cannabis zu erleichtern und endlich eine gesellschaftlich anerkannte Akzeptanz für Cannabis zu schaffen. Wir hoffen, dass wir uns hier auf einem guten Weg befinden.

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